1. Kappensitzung 2002

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Spaß rund um die Hochstraße

Kurstädtisches Narrenvolk feiert bei der ersten Kappensitzung

Ein Bericht von RUDOLF HÖSER

Die KKG ist im Jahr nach ihrem 44-jährigen Bestehen bereits wieder super in Fahrt. Mit 20 Beiträgen erfreuten sie das gut gelaunte Publikum in der Narhalla, die in den Vereinsfarben rot weiß geschmückt war. Dem langjährigen Freund des Kyllburger Karnevals fiel es sofort auf: Die Bühne wurde diesmal an die andere Kopfseite der Halle platziert. Vorteil: Die Akteure können nun mitten durch die Publikumsreihen schnurstracks auf die Bühne steigen.

Der große Einmarsch des Elferrates fand unter den Klängen des heimischen Musikvereins statt. Sitzungspräsident Otmar Schiffmann begrüßte das närrische Auditorium und über das Grußwort an den Freiherrn von Schawen, die Kyllburger Galionsfigur, verkörpert von Reinhold Uhrmacher.

Mit in das Geschehen eingebunden ist auch das Kinderprinzenpaar Ellen I. und Andy I. In Kyllburg auch mit auf der Bühne: Stadtbürgermeister Otto Böcker. Mit Rainer Drengk an der Gitarre stimmt er das traditionelle Kyllburger Lied und spendierte noch gleich zwei neue Strophen dazu.

Dann der Tanz der Jugendgarde gefolgt von einer frommen Litanei. Gebetsmühlenartig wurde das Stadtgeschehen aufs Korn genommen. Dabei wurde Klartext geredet und so mancher Jokus gemacht.

Als "Special Guest" auf dem Pop-Sofa begrüßte die kesse Jaqueline Böcker keinen geringeren als ihren Papa, seines Zeichens Stadtbürgermeister. "Warum wachsen Tannebäume auf der Hochstraße?", wollte die Göre wissen. "Bepp und Jäpp", ein älteres Ehepaar, spielten Daniela Schliebs und Marianne Polch. Als Gesangsgruppe "Quint-Essenz" sangen sich Ute und Ralf Peifer, Ilona und Rainer Drengk sowie Reinhold Uhrmacher in die Herzen des kurstädtischen Publikums.

Ein weiterer Höhepunkt direkt nach der Pause: Der Elferrat als die "Glorreichen Sizilianer", eine Parodie auf bekannte Melodien. Marietta Gerten wusste als "Penner vom Hiewel" vom Geschehen auf der Hochstraße zu berichten. Zur Geisterstunden der "Nachtschwärmer" luden Christian Schmidt und Herbert Matschulies ein. Mit Frank Schmitt stand ein weiterer Karnevalist als "Dr. Waldorf" auf der Bühne und heizte dem Publikum mächtig ein. Der musikalische Höhepunkt zum Schluss der Show: Die "Maxi-Playback-Show" mit der Parodie auf bekannte Melodien. Mit dem großen Finale endete eine gelungene Kappensitzung, die am kommenden Samstag, 26. Januar, wiederholt wird.

Trierischer Volksfreund, 23.01.2002

Kategorie: Textarchiv