Herzlich willkommen

Mitgliedervollversammlung

Liebe Freunde und Mitgleider der Kyllburger Karnevals Gesellschaft,

wir laden herzlich ein zur Vollversammlung am
18.05.2012 um 19.30 Uhr im alten Kindergarten.

Tagesordnung:
1. Bericht des ersten Vorsitzenden (neuer GEMA-Gebührenkatalog)
2. Ergänzungswahlen (2. Vorsitzender und Geschäftsführer)
3. offene Disskusion zum Thema GEMA
4. sonstiges und allgem. Fragen

Ich würde mich sehr freuen, viele Mitglieder begrüßen zu dürfen - das Thema "neue GEMA-Gebühren" ist wirklich ein sehr heißes Eisen und sollte meines Erachtens jeden von uns interessieren. Die Zukunft der Vereinsarbeit wird neue Wege einschlagen.

Wir sehen uns! Bis dahin ein frohes Kyllburg - Helau!

Euer Frank Schmitt


Kyllburger Narren starten in Jubiläumssession

Nein, man merkt ihm sein Alter wahrlich nicht an, so agil und schwungvoll, wie der Freiherr von Schawen sich zur diesjährigen ersten Kappensitzung präsentierte. Warum ich das Alter der Gallionsfigur der Kyllburger Fastnacht anspreche? Nun genau genommen tat das der Sitzungspräsident Frank Schmitt am vergangenen Samstag in seiner Eröffnungsrede. Er erwähnte ein Fotodokument aus dem Jahre 1922, auf dem der Freiherr von Schawen, hoch zu Ross, als etwa 50-jähriger Mann zu sehen sei. Rechne man nun hoch, käme der Freiherr auf ein stattliches Alter von 140 Jahren.

Das bunte Finale der ersten Kappensitzung 2012

Doch im weiteren Verlauf der ersten Kappensitzung ging es nicht um das vermeintliche Alter seiner Tollität, sondern um das tatsächliche Alter der KKG. Diese feiert in diesem Jahr ihr 5×11tes Jubiläum. Besonderes Highlight zur Jubiläumssession, ist die neue Bühnendekoration, die ab sofort eine rund 4 Meter hohe Schawen-Figur dominiert. Und auch an der Struktur ihrer Kappensitzung haben die Kyllburger Narren gebastelt. So wurde der Beginn der Sitzung deutlich aufgelockert und entzerrt.

Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel vom Inhalt der eigentlichen Sitzung verraten. Lassen sie mich nur anmerken, dass es ein unterhaltsames und kurzweiliges Programm war, das kurz nach Mitternacht schunkelnd und singend zu Ende ging.

Ein Besuch der zweiten Sitzung am 4. Februar 2012 ist absolut lohnenswert, so die einhellige Meinung der Besucher. Die Akteure und die KKG würden sich über eine vollbesetzte Narhalla freuen.


Der Vorverkauf hat begonnen

Ab sofort sind die Karten für unsere Jubiläums-Sitzungen erhältlich bei: Mr. Shirt, Borenweg 1 in Bitburg.


Die Werbemaschinerie läuft an

In diesem Jahr hat sich die KKG viel vorgenommen. Es wird nicht nur das übliche Pensum gestemmt, mit Kappensitzungen und Karnevalsumzug, es muss zudem das Festwochende (3. bis 5. August 2012) vorbereitet werden.

Es wird auch eine kleine Festschrift geben mit Bildern und Texten aus 55 Jahren KKG. Die Arbeiten daran sind im vollen Gange. Um einen ersten Eindruck vom Fest zu vermitteln möchten wir hier schon das Plakat veröffentlichen. Es ist ganz im Stile des Gründungsjahrs der KKG gehalten.


Festschrift geplant

Kurze Geschichte der Fastnacht in Kyllburg

Am 20.02.1957 trafen sich auf Anregung von Willi Kapeller die Kyllburger Vereinsvorsitzenden mit dem Ziel die urwüchsige Kyllburger Fastnacht neu aufleben zu lassen. Das Ergebnis war die Gründung der Kyllburger Karnevalsgesellschaft, deren erster Vorsitzender Richard Allmann wurde.
Elf Tage später fand der erste Fastnachtsumzug durch Kyllburgs Gassen statt. Spätestens seit dieser Zeit ist die Fastnacht aus Kyllburg nicht mehr wegzudenken.
Doch schon lange vor der Gründung der KKG wurde in Kyllburg die Fastnachtszeit gefeiert. Bereits im Mittelalter gab es in Kyllburg einen Vorläufer des Karnevals, den Hahnenkampf. Hier wurde jährlich am 20. Januar unter den Jungen des Ortes ein Hahnenkampf ausgetragen. Der Besitzer des Gewinnervogels wurde zum Hahnenkönig gekürt und genoss allerlei Privilegien.
Auf den Hahnenkampf folgte stets ein rauschendes Fest, das seinen Höhepunkt am Karnevalssonntag hatte. Danach kehrte wieder Ruhe im Ort ein. Der Hahnenkampf wurde mit dem Einmarsch der Franzosen, Ende des 18. Jahrhunderts, verboten.
Wann dann wieder die Fastnacht gefeiert wurde ist nicht belegt. Vermutlich geschah es in den Jahren nach 1823, als in Köln die heutige Form des Straßenkarnevals geboren wurde. Verbrieft ist jedenfalls, dass sich der Kyllburger Pastor Müller (1884-1898) beschwerte, mit den Kyllburger sei nach Weihnachten nichts mehr anzufangen, da sie sich nur noch auf das Fastnachtfeiern konzentrierten.
Bis in die 1940er fanden kleinere und größere Fastnachtsumzüge am Karnevalssonntag statt. Mit dem Höhepunkt des Zweiten Weltkriegs kam die Fastnacht völlig zum Erliegen. Erst 1948 erlaubte die französische Militärbesatzung wieder einen Karnevalsumzug.
Seit der Gründung der KKG fiel die Fastnacht nur zweimal aus; zum einen 1962, wegen des schweren Grubenunglücks im Saarland und der Sturmflut in Norddeutschland, zum anderen 1991 wegen des Golfkrieges.

5x11 Jahre KKG

2012 möchte die KKG zurück schauen auf 55 Jahre organisierten Karnevals. Aus dieser Zeit gibt es viele Geschichten und Anektdoten zu erzählen. Die Zeit brachte viele Büttenurgesteine hervor, deren Wirken nicht in Vergessenheit geraten soll. So manches zarte Band der Liebe, das an Karneval geknüpft wurde, hat bis heute Bestand.
Die Zahl der Geschichten rund um den Kyllburger Karneval dürfte schier unerschöpflich sein.
Wir, die KKG und federführend Christian Schmidt, möchten diese Geschichten sammeln und zu einer kleinen gedruckten Festschrift zusammenfassen. Wenn Sie eine Geschichte zu erzählen wissen, dann bringen Sie sie bitte zu Papier, oder erzählen Sie sie uns. Vielleicht haben Sie noch die ein oder andere Büttenrede. Wir freuen uns auch über Fotos aus den vergangenen 55 Jahren und auch aus der Zeit davor.
Erreichen können Sie uns telefonisch (06563/962862) oder per E-Mail 5x11@kkg-kyllburg.de

Wir freuen uns auf Ihre Geschichten.
Kyllburg Helau!


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